
Sepp Ascherl, der sich leider mit dem unglücklichen 4. Platz abfinden musste
Beim Training und in der Qualifikation schien die Welt noch in Ordnung. Schönstes Sommerwetter lag am Freitag und Samstag über Köln und ließ alle Teilnehmer der DM 2010 zu Höchstleistungen auflaufen.
Leider sollte die Sonne nicht das ganze Wochenende durchhalten und so musste sich die DM mit dem gleichen Wetter-Schicksal abfinden wie schon der EVOWAKE Contest ein paar Wochen zuvor: Dauerregen am Finaltag.

Judges und Bootsfahrer mit dicken Jacken auf der SAN von Aktivboot
Dabei hatten die Veranstalter auch in diesem Jahr organisatorisch ganze Arbeit geleistet, inklusive reibungslosem Wettkampfablauf, der wie immer von WSD Präsident Sven Tandi und seinem fleißigen Helferteam durchgezogen wurde. Auch die Wake war mit der Super Air Nautique von Aktivboot zu aller Zufriedenheit.

Marvin Kalter rockt den UNIT Slider
Als weiteres Highlight muss der fette Slider von UNIT erwähnt werden, der inzwischen auch bei einem Boots-Contest als fester Bestandteil dabei sein muss. Mangels Trainingsmöglichkeiten für die Boots-Wakeboarder konnte man aber oft sofort erkennen, welcher Rider von der Anlage kommt bzw. oft an der Anlage trainiert ;-)

Philipp Schramm mit 50/50 Slide
Bei den Junior Men gewann mit klarem Vorsprung Philipp Schramm vor Joey Zimmermann und Tim Parentin. Wenn man die Entwicklung von Philip in den letzten Monaten beobachtet hat, kein überraschendes Ergebnis.
Wesentlich enger dagegen die Entscheidung bei den Masters. Der neue Deutsche Meister Sven Assmuth war von seinem Sieg so überrascht, dass er erst nach Clints Auffruf bei der Siegerehrung realisierte, wer 2010 ganz oben steht. Hinter ihm, mit nur 3 Punkten Rückstand, Michael Schuster auf Platz 2 gefolgt von Kai Jäckel auf Platz 3.

Pete Reissmann beim Siegersprung
Spannend sollte die Entscheidung auch bei den Open Ladies werden. Nach der Qualifikation sah es so aus, als ob Vorjahres-Siegerin Ginger Pfennings und Newcomerin Katja Eibelshäuser das Rennen unter sich ausmachen würden. Beide zeigten fette Inverts und Katja Eibelshäuser stand sogar eine saubere Scarecrow. Pete Reissmann, die bereits 2008 den Titel Deutscher Meister mit nach Hause nehmen durfte und 2009 Babypause eingelegt hatte, konnte in der Quali noch nicht überzeugen.
Anders dann im Finale. Sowohl Ginger als auch Katja kamen mit den Bedingungen schlecht zurecht und stürzten bei ihren Inverts. Pete Reissmann reichte somit ein sauberer Run mit fetten Grabs und einer gestandenen Backroll zum Sieg bei den Open Ladies. Dank super stylischem Slide ging der 2. Platz an Ginger Pfennings vor Katja Eibelshäuser.

Conny Schrader mit Nuclear Tantrum - Style!!!
Auch bei den Open Men sollte ein "alter Bekannter" ganz oben landen. Ohne vorab den Namen zu nennen, sei zuerst sein Sieger-Run erwähnt:
1. Pass: Nuclear Tantrum, Toeside off axis 540, Heelside off axis 540, Tootsie Roll, Backroll Blind
2. Pass: Batwing, Whirlybird, Method Scarecrow, Boardslide, Tantrum Blind
Double Up: Backroll Blind
Noch Fragen zum Sieger? Ich denke nicht ... Deutscher Meister 2010 ist Conny Schrader!
Doch ganz so klar wie es nach seinem Finallauf aussah, war es in der Qualifikation nicht. Zwar gewann Conny Schrader seinen Heat vor Tobias Dammith. Jedoch konnte dieser mit einem super stylischen Lauf sehr nahe an Conny heranreichen.
Auch Alex Neuwirth, der seinen Quali-Heat mit einem beeindruckendem Run vor Marvin Kalter gewann, musste zum Kreis der Favoriten gezählt werden.
Leider musste Tobias Dammith vorzeitig aufgrund einer Brustmuskelzerrung ausscheiden. So kam es zum Showdown zwischen Conny Schrader, Alex Neuwirth und Marvin Kalter.
Den verdienten 2. Platz konnte sich dabei ein überglücklicher Alex Neuwirth herausfahren, der mit diesem Ergebnis sicher gut leben kann.
Conny war an diesem Tag einfach unschlagbar!
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Open Men

1 Conni Schrader 78.33 Deutsch
2 Alex Neuwirth 61.89 Gemany
3 Marvin Kalter 58.56 Deutsch
4 Sepp Ascherl 38.22 Deutsch
5 Siggi Pranke 34.11 Deutsch
6 Felix Fester 29.22 Deutsch
Open Ladies

1 Petra Reissmann 54.00 Germany
2 Ginger Pfennings 50.67 Deutschland
3 Katja Eibelshauser 47.12 Deutschland
4 Ursula Goeddertz 42.00 Deutschland
5 Sonja Tandi 37.89 Deutschland
Masters Men

1 Sven Assmuth 61.89 Deutsch
2 Michael Schuster 57.77 Deutschland
3 Kai Jaeckel 46.78 Deutsch
4 Dominik Lindemann 43.78 Deutsch
5 Volker Schmidt 38.56 Deutsch
6 Robert Quehl 09.00 Deutschland
Juniors Men
1 Philipp Schramm 67.11 Deutsch
2 Joey Zimmerman 57.34 Germany
3 Tim Parentin 45.78 Deutsch
4 Kelvin Kalter 37.11 Deutsch
5 Maurice Prior 12.00 Deutschland
Rail Action
1 Tim auf dem Graben
2 David Vervenne
3 Michael Schuster
2UP Battle
1 David Vervenne
2 Alex Neuwirth
3 Siggi Pranke
Text und Fotos: Reto / mag71












